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Review: Slayaway Camp

Slayaway Camp ist pure Nostalgie für Fans der guten alten Horrofilm-Zeit der 1980er, in denen Genregrößen wie Sean S. Cunningham (Freitag der 13.), John Carpenter (Halloween) und Tobe Hooper (The Texas Chainsaw Massacre) den Zuschauer das fürchten lehrten und auf kreative und trashige Art und Weise das Ableben diverser Jugendlicher auf der Silberleinwand und später der VHS zelebrierten.
Eben in diesem nostalgisch angehauchten Stil spielt man in Slayaway Camp, einem „Killer-Puzzle-Game, den verrückten Killer Skullface, welcher in süßer Voxel-Grafik daherkommt und nach dem Leben der Jugendlichen Camp-Teilnehmer trachtet.
In isometrischer Perspektive gilt es hierbei, diverse Rätsel zu lösen, um es Skullface zu ermöglichen, seine Opfer auf brutale und zugleich teils humorvolle Weise das Leben streitig zu machen.

 

 

Skullface muss vom Spieler durch Richtungsangaben durch das Level dirigiert werden, dabei läuft Skullface immer soweit, bis ihm ein Hindernisse den Weg versperrt, er durch Fallen, Löcher und ähnlichem getötet wird, oder er sein Opfer erreicht, welches er dann seines Lebens beraubt.
Hierbei kommt es weniger auf schnelle Reflexe an, viel mehr um planvolles Vorgehen.
Ziel ist es, alle Opfer im jeweiligen Level zu töten, wodurch sich ein Portal öffnet, welches den Spieler in die nächste Szene führt.
Die Level sind dabei alle angelehnt an alte klassische Horrorfilme und werden in Form einer alten VHS ausgewählt, auch das Menü ist passend dazu im Stil eines alten VHS-Players und einer Videothek gestaltet.
Jedes Level, beziehungsweise jede VHS ist hierbei in mehrere Szenen unterteilt.
Insgesamt besteht das Spiel aus zehn VHS-Kassetten und bieten über 200 verschiedene Puzzle.
Weiterhin bietet das Spiel die Möglichkeit, diverse weitere Killer freizuschalten.
Untermalt wird das Spiel mit einem wirklich guten und passenden Soundtrack der kanadischen Band Gnü Truntion.

 

 

Die Morde sind mitunter recht makaber und brutal, werden durch die bunte und süße Vektorgrafik allerdings relativ entschärft, so dass sie nicht zu derbe sind.
Slayaway Camp trieft förmlich vor Anspielungen aus bekannten Horrorfilmen der 80er Jahre und steckt voll mit liebevollen Details.
Man merkt, dass bei dem Spiel Fans und Kenner der Genres am Werk waren.
Sowohl die Level als auch die Aufgaben sind abwechslungsreich und werden regelmäßig durch verschiedene neue Mechaniken aufgelockert, so das keien Langeweile aufkommt.
Das Spiel fängt leicht an, so dass man sich stressfrei mit der Spielmechanik vertraut machen kann, hat zu Ende hin aber durchaus ein paar wirklich knackige Rätsel.
Frustmomente kommen dennoch selten auf, da die Rückspulfunktion dem Spieler ermöglicht Fehler schnell auszubessern und wenn alle Stricke reißen sollten mit einer In-Game-Lösungsfunktion den Spieler unterstützend unter die Arme greifen.

Für Fans klassischer Horrorfans kann ich eine absolute Empfehlung aussprechen.
Ich war von dem Spiel mehr als positiv überrascht und hatte sehr viel Spaß.
Kaufen kann man das Spiel unter anderem auf Steam.

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